TU BRAUNSCHWEIG
dgm

Energiemanagement

 

Energiemanagement beginnt in seiner einfachsten Ausprägung bereits beim Zähl- und Messwesen und somit mit der Erfassung aktuell erzeugter oder bezogener Energiemengen. Über die Visualisierung des Verbrauchs und somit die Schaffung einer Informationsgrundlage bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen für den Letztverbraucher, sein Verhalten im Sinne des Energiemanagement anzupassen, lässt es sich intensiver ausgestalten. Die umfassendste Evolutionsstufe des Energiemanagements besteht schließlich in der automatisierten und möglichst feingranularen Steuerung von Erzeugung und Verbrauch. Energiemanagement lässt sich hinsichtlich verschiedener Optimierungsziele und ‑kriterien betreiben. Hierzu zählen unter anderem die Senkung des Energiebedarfs, die Verminderung von CO2-Emissionen, die Maximierung von Eigenverbrauchsquoten oder die Entlastung der Energieversorgungsinfrastruktur. Ein wesentlicher Baustein sind dabei dezentrale Haushaltsspeicher und intelligente Ladestrategien, die Netzdienlichkeit und die Interessen des Anlagenbetreibers in Einklang bringen. Das elenia befasst sich mit diesen Themen in verschiedenen Forschungsprojekten.